Step In

Als letztes wollen wir hier auf diesem Blog noch einen Rat los werden. Wenn ihr überlegt Travel & Work zu machen und euch alles nach Irland zieht, lasst euch davon abraten, zumindest wenn ihr nicht scharf drauf seit im lauten, hektischen, unirischen und unfreundlichen Dublin zu leben.
Ihr werdet bestimmt auf jeder Seite einer Organisation die ein solches Programm anbietet zu lesen finden, dass es zwar schwer ist, aber mit Eigeninitiative voll zu schaffen ist. Das stimmt leider nicht. Nach einem Monat intensiver Suche mussten wir leider unser Irlandexperiment abbrechen, denn Geduld ist nicht alles, irgendwann sitzt euch das Geld in einem teuren Land wie Irland im Nacken.

Außerdem möchten wir euch wärmstens ans Herz legen NICHT mit Step In eine solche Reise anzutreten. Sie scheinen gute Konditionen zu haben entpuppen sich aber leider vor Ort als wenig bis gar nicht hilfreich! Ihr könnt nichts machen und habt extrem viel Geld zum Fenster rausgeworfen. Helfen werden sie euch nicht!

Solltet ihr wirklich wider aller guten Ratschläge nach Irland wollen, dann versucht diese Reise direkt über USIT (das Büro zu dem euch Step In eh vermitteln würde zu buchen. Da kommt ihr mit deutlich weniger Geld bei weg!
http://www.usit.ie/

Gutes Gelingen!

Endlich Urlaub

Unsere letzten 2 Tage in Irland haben wir nun wirklich wie im Urlaub verbracht: Bummeln, heiße Schokolade bei Starbucks trinken,

weiter Bummeln, nach Hause spazieren, nach Temple Bar gehen, Pubs duchlaufen und tolle Livemusik hören!
Wie ihr sehr, war die letzte Zeit wirklich schön und vor allem entspannt. Die letzte Nacht werden wir auf dem Flughafen verbringen, weil unser Flieger um 06 Uhr nochwas in heimatliche Gefilde aufbricht und der Nachtbus von Dublin zum einen schweineteuer und zum anderen wohl sehr unzuverlässig ist!
in 11 Stunden stehen wir alle wiede auf gleichem Boden. Wir freuen uns sehr auf euch!

Tag am Meer (Teil3 – Erlebnisbericht)

Endlich haben wir es geschafft – wir haben das Meer, oder viel mehr den Kanal gesehen. Um halb 2 haben wir uns mit Isabell getroffen und sind mit dem DART (eine Art S-Bahn) nach Killiney gefahren.

Nach einer ausgedehnten Steinsuche am und endlosen Rommeespielen am erstbesten Platz haben wir uns auch mal auf den Weg gemacht den restlichen Strand zu erkunden. Leider konnten wir gar nicht so weit laufen, denn dieser ist gar nicht so ewig groß. Dafür aber ein herliches Kletterparadis für Groß und Klein.

So gegen 18.00 ging es dann wieder erschöpft von all den vielen Eindrücken zurück nach Dublin. Aus dem geplanten Irish Coffe wurde dann natürlich nichts mehr.
Aber heute nehmen wir den wirklich in Angriff.
Wie der geschmeckt hat erfahrt ihr morgen!

Tag am Meer (Teil 2)

Heute solls nun wirklich ans Meer gehen! Isabell hat schon mal die „Location gecheckt“ und wir düsen heute noch mal gemeinsam hin. Dort soll es wunderschön sein und wir wollen es uns es bei einem Picknick richtig gut gehen lassen.
Elisabeth muss leider was für die Uni machen, aber vielleicht sehen wir 4 uns ja heute Abend bei einem Guiness, Bulmers oder Irish Coffee in Temple Bar wieder :)

Morgen und übermorgen wollen Dani und ich dann wirklich endlich Kultur machen – uns Kirchen anschauen, Dublin Castle besuchen, alle Parks abklappern, vielleicht ins Irish Writers Museum gehen…

Seit (nur) ein bisschen neidisch auf unsere letzten schönen Tage! Bis bald!

Wundervoller Besuch von meiner Omi – leider nur für wenige Stunden.

Boeses Erwachen

BIOfarm. Was stellt ihr euch darunter vor?
Bestimmt nicht das, was wir in Talbotstown erlebt haben . Als wir abends dort ankamen wurden wir sehr herzlich aufgenommen und durften gleich mit der Familie, die die Fram betreibt Abendbrot essen. Alles in allem sehr angenehm und positiv.
Dann hat uns eine Deutsche die dort jetzte schon seit 2 Monaten arbeitet im Dunkeln gezeigt was wo ist und uns ein bisschen erklaert wie das Arbeiten vonstatten geht.
Danach sind wir schlafen gegangen – unser Zimmer bestand aus zwei Doppelstockbetten, Regalen und einem Fernseher. Dort haben noch eine Polin und eine Amerikanerin die am selben Abend kam geschlafen. An den Waenden war Schimmel den die Leute anscheinend versucht haben wegzuwischen. Und die Regale waren verdreckt wie sonstwas.
Ausserdem standen im ganzen Raum leere oder halbleere Bierdosen herum und es hat ziemlich gestunken – am naechsten Tag dann irgendwie noch mehr als am Abend zuvor.
das erst mal soweit…
Nachts kam dann ein Pole ins Zimmer und hat sich zu der Polin gelegt…Schnarchen konnten zu spaeterer Stunde beide wie Maschinen.
Schlimmer noch. Wir haben kaum ein Auge zumachen koennen.
Am naechsten Morgen sind wir dann in das Haus gegangen in dem die Kueche und das Bad sind und die anderen polnischen Hilfsarbeiter wohnen. Dort wurden wir ueberrumpelt von Gestank, Schimmel ohne Ende und verrottetem Essen. Im Bad haben wir uns nicht getraut zu duschen weil ein mal mehr alles so voller Schimmel war. Das ist schon nicht mehr einfach nur dreckig, sondern richig krankheitserregend. Wir haben uns auf jeden Fall gefragt wie die Polen es in dem Haus aushalten koennen und wer es so zu Grunde erichtet hat. Die Familie – oder die Polen?
Essen konnten wir dann auch kaum etwas – selbst die BIO – Eier vom eigenen Hof waren verdorben!
Auch die Amerikanerin – Elisabeth – fand es erschreckend.
Wir haben uns gesagt: lasst uns den Tag ueberstehen und so schnell wie moeglich wieder gehen.
Also haben wir uns Arbeit gesucht und den Tag damit zugebracht Porree zu ernten, zu schneiden, zu waschen und zu buendeln.
Als wir dann abends fertig waren, haben wir uns ziemlich dreckig und keimig gefuehlt – nur duschen, das ging nicht.
Am Abend haben wir dann auf Duncan – den Chef gewartet und ihm gesagt dass wir gerne am naechsten Tag mit nach Dublin fahren wollen wuerden. Nach einer weiteren grausigen Nacht fast ohne Schlaf sind wir also im LKW ohne Sicherheitsgurt, unsere riesen Rucksaecke ohne jegliche Absicherung im Nacken und ohne Kopflehne nach Dublin gefahren, wo wir jetzte erst mal bei Elisabeth untergekommen sind.
Am Mittwoch nehmen wir dann den Flieger nach Hause und sind wieder bei all unsren Lieben.
Ein unschoener Schluss, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Wir haben jetzt wirklich keine Motivation mehr noch einmal neu zu suchen – ausserdem wuessten wir auch gar nicht wo – wir haben schon alles abgegrast. (koennten uns fast zu den Schafen auf die Weide stellen) was es gibt.
Die letzten Tage werden wir uns noch schoen machen, ein bisschen Kultur mitnehmen und uns auch mal ein paar Dinge goennen – heisse Schokolade, Soup of the Day, Irish Coffee oder aehnliches :)

Auf den letzten Druecker

Jetzt haben wir so unendlich lange gebangt und: ja, wir haben sogar den Gedanken des Heimfluges ganz schwer mit uns getragen uns schon richtig wieder auf Zuhause und euch alle eingestellt….und dann DAS
Wir ahben einen Job!
Wir werden ab Donnerstag in den Wicklowmountains
Talbotstown,
Kiltegan,
Co.Wicklow
leben und arbeiten. Wir sind auf einer Biofarm gelandet, auf der wir fuer Kost und Logis leben duerfen und zusaetzlich noch ein stolzes Taschengeld von 150 € pro Woche bekommen.
Natuerlich konnten wir es mal wieder nicht lassen gleich grosse Rechnungen anzustellen und siehe da: 1 1/2 Monate arbeiten und dann einen Monat luxurioesen Urlaub, oder 1 Monat arbeiten und einen sparsameren Urlaub von 1 1/2 Monaten. Was sagt ihr dazu?

Leider muessen wir dafuer die Camphill Community Ballybay hinter uns lassen, in die wir doch so warm aufgenommen wurden. Jeden Tag was zu Essen (sogar was warmes) im Bauch, liebe Leute um uns rum, tolle Natur und wundervolle Tiere [3 Kuehe, 6 Kaelber (Nummer 424, ganz schwarz und ein Maedchen ist unser kleiner Liebling), ein Schwein und viele Huehner], die das ein oder andere mal unserer Pflege bedurften. Hat aber Spass gemacht und wir hoffen nun, dass wir etwas aehnlich schoenes in den Wicklow Mountains wieder vorfinden werden – sind da aber recht optimistisch, das der Herr am Telefon sehr nett klang und sich viel Muehe mit uns gegeben hat!
Dort werden wir wohl auch (genau wie in Ballybay) Leute verschiedenster Nationen antreffen (Vielleicht lern ich ja ein wenig Franzoesisch ;) )

Uns gehts demnach gut und hoffen, schnell von euch zu hoeren!

Schaf in Sicht!

Wir haben es geschafft. Wir sind in Irland angekommen und das nach 2 1/2 Wochen Dublin. Klingt komisch…ist aber so! Wir haben endlich die „40 shades of green“, nette Menschen, Schafe und Kühe.
Ja, heute sind wir nun, nachdem wir 6.50 aufgestanden und 8.45 Dublin verlassen haben, bei Gregsen in Ballybay angekommen und wurden gleich warm begrüßt – zumindest von den Leuten, denn auch das Wetter ist hier nun endlich very Irish und es kann sich nicht entscheiden, ob es in Strippen gießen oder doch lieber die Sonne vorluken lassen will.
Dani hat ihr ersten Schafe gesehen (in Irland), wärend ich noch eine Mütze voll Schlaf genommen hab.
Alles in allem hoffen wir nun auf gute Arbeit, beim netten Bauern, mit tollen Kühen, Ziegen, Pferden…was auch immer!
Drückt und ganz fest die Daumen.


und das hier ist unser koeniginnenfruehstueck im bett =)
wie es sich eben fuer koeniginnen gehoert!
mit anschliessendem bett saugen


das sind wir zwei mit Isabel im St.Stephens Green Park. ein schoener Tag in der Sonne =)